Am 13. Oktober 2015 um 20 Uhr findet im Rahmen des World Health Summit ein Special Screening des Ebola-Dokumentarfilms WE WANT YOU TO LIVE im Kino International (Karl-Marx-Allee 33, Mitte) in Berlin statt. Das Screening ist in englischer Sprache.
Im Dokumentarfilm WE WANT YOU TO LIVE dokumentiert Carl Gierstorfer (Regie und Kamera) die tiefgreifenden gesellschaftlichen Folgen des Ebola-Ausbruchs in Liberia. Wie erleben Menschen eine Epidemie, die monatelang völlig außer Kontrolle war, das Gesundheitssystem des Landes zerstört und in den Städten und Dörfern Angst und Misstrauen sät? Über Wochen begleitete Carl Gierstorfer Helfer und Betroffene in Liberia. Sein Film zeigt den Kampf der Liberianer gegen Ebola, intim und unmittelbar, ganz auf die Emotionen der Charaktere fokussiert. Indem der Film konsequent Einzelschicksale zu einem Gesamtbild verknüpft, zeigt er, dass die Weltgemeinschaft noch lange mit den Folgen von Ebola zu kämpfen haben wird. weiterlesen »
Vor einem Monat ist Liberia für Ebola-frei erklärt worden; anders als in den Nachbarländern Guinea und Sierra Leone gab es über 40 Tage lang keine Neuerkrankung. Doch das Elend ist damit nicht vorbei.
Mehr als 4.700 Menschen sind durch Ebola gestorben. Die Wirtschaft und das Gesundheitssystem sind während der Epidemie fast zum Erliegen gekommen; Routine-Impfungen gab es keine mehr. Nun sterben Menschen an Masern und Keuchhusten.
Nicht zu unterschätzen ist auch das Trauma, welches die Seuche hinterlassen hat. Der Verlust geliebter Menschen oder jener, die eine ganze Familie ernährt haben, Wut und Misstrauen denen gegenüber, die die Krankheit in ihre Gemeinden eingeschleppt haben, und die Hilflosigkeit den Kranken gegenüber haben bleibende Narben in der Psyche der Menschen hinterlassen.
Infos zum Nachhören hier: Liberia: Das Trauma nach Ebola
World Link/ Deutsche Welle
Stopping Ebola at the Border
Liberia, once the country hardest-hit by the Ebola virus, is poised to be declared free of the disease. But with the epidemic still uncontained across the porous border in neighboring Guinea and Sierra Leone, health workers aren’t celebrating just yet.
Listen to the full report here!
Und eine ähnliche Geschichte gab es bei Deutschlandradio Kultur.
Deutsche Welle/World Link
The man who brought Ebola to his village
News of a major breakthrough in the search for a vaccine has comes too late for the Liberian village of Taylor Ta. Ebola has already decimated the village community… and it was Stanley who brought it there…
Deutsche Welle/WorldLink
News of a major breakthrough in the search for a vaccine has comes too late for the Liberian village of Taylor Ta. Ebola has already decimated the village community… and it was Stanley who brought it there..
Deutschlandradio Kultur/Die Reportage
Schlimmer als der Bürgerkrieg
Ebola ist aus den Schlagzeilen verschwunden, aber die Krankheit wütet weiter in Westafrika. In Liberia sind Schulen und Universitäten geschlossen, die Studenten verdingen sich als Totengräber. Doch es gibt auch Hoffnung.
Und im Schweizer Radio SRF 2 Kultur ist eine kürzere Version der Reportage zu hören eingebettet in ein Gespräch mit Wissenschaftsredakteur Thomas Häusler.
Deutsche Welle/WorldLink
Ebola Gravedigger
In Liberia, the Ebola epidemic has killed over 3200 people and continues to destroy lives in other ways as well. We hear the story of a Liberian student-turned-grave-digger.
Deutsche Welle Radio/World in Progress
Hospital in Liberia gears up for post-Ebola patients
After the Ebola crisis, it is a major challenge to get the normal health system to function again in Liberia. Many hospitals had to close down, and patients still fear they could get infected with Ebola if they get treatment for other diseases. Monrovia’s Redemption Hospital acted as an emergency Ebola center, and the contaminated wards are currently being cleaned for reopening to patients.
Deutschlandradio Kultur
Ebola-Überlebende in Liberia
“Ich danke Gott jeden Tag, dass ich mein Leben wieder haben”
Liberia ist eines der Zentren der Ebola-Epidemie: 7800 Menschen haben sich bereits angesteckt, nur jeder Vierte überlebt. Eine der Überlebenden ist Comfort. Die Krankenschwester infizierte sich im Bus auf dem Weg zur Arbeit. Nun ist sie immun gegen die Krankheit – und fährt trotzdem noch täglich in das Behandlungszentrum.
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