Ebola in Liberia

Elementarfragen/Viertausendhertz 
Learning by Dying

Vor dem Hintergrund des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo blicken Carl Gierstorfer und ich in den Elementarfragen von Nicolas Semak zurück auf unsere Zeit in Liberia während des großen Ausbruchs 2014/2015:

Ebola ist eines der tödlichsten Viren, die wir kennen. Der Journalist, Biologe und Filmemacher Carl Gierstorfer und seine Partnerin, die Journalistin Laura Salm-Reifferscheidt, reisten 2014 nach Liberia, um in einem Ausbruchsgebiet der Seuche einen Film zu drehen. Die Situation vor Ort überraschte die beiden Journalist*innen in vielfältiger Weise. Die Solidarität unter den Menschen in den außerordentlich dramatisch betroffenen Gebieten beeindruckten Carl und Laura derart prägend, dass sie auch nach längerer Zeit noch sehr bewegt von ihren Erlebnissen berichten. Der entstandene Film „We Want You To Live“ wurde inzwischen mit dem Grimme Preis ausgezeichnet und erzählt die Situation aus berührend sensibler Perspektive auf die Schicksale einzelner Betroffener.

Hier kann man das ganze Interview hören.

 

Hexenverfolgung in Togo

Weltzeit/Deutschlandfunk Kultur 
Kinder als Sündenböcke für alles

Mit übersinnlichen Kräften sollen sie Menschen krank machen oder die Ernte verderben: Hexen. Im westafrikanischen Togo werden nicht nur Erwachsene der Hexerei bezichtigt – auch Kinder werden Opfer von Hexenjagden und Lynchjustiz.

“Ich wurde in Titigbé geboren. Ich habe meine Kindheit dort verbracht, mit meinen Freunden gespielt. Mein Bruder war auch da und mein Vater. Mein Vater ist dann gestorben. Aber er hat vorher zu mir gesagt, ich soll nach seinem Tod bei meinem Bruder bleiben.”

Das ganze Stück zum Nachhören gibt es hier!

 

tramadol addiction in Togo

Deutschlandfunk Kultur/Die Reportage
Westafrika wird von Opioiden überschwemmt

Nicht nur in den USA sind ganze Bevölkerungschichten von opioiden Schmerzmitteln abhängig. Auch in Togo und anderen afrikanischen Ländern sind die kleinen grünen Pillen längst eine Volksdroge. Die Folgen sind verheerend. Suchthilfe für die Betroffenen gibt es kaum.

Hier zum Nachhören!

Und eine etwas längere Version der Reportage gibt es bei Ö1 im Journal Panorama.

 

Witches in Togo

Deutsche Welle/WorldLink
Togo’s Witch Children

In the small West African country of Togo, belief in witchcraft is widespread. A 2009 survey by Gallup found that just over half of sub-Saharan Africans believe in the practice. It’s often seen as the cause for anything unusual, from sickness to crop failure. Those accused of being witches or wizards are abused and ostracized — and many are children.

Listen to the full report here!

 

Prayer Camp

Unshackling Minds in Togo
Deutsche Welle/World in Progress

In Togo many believe that mental illness is caused by evil spirits or spells. There are hardly any psychiatric institutions and only a handful of trained psychologists. For many, Christian prayer camps are the last hope. Prayer is supposed to cure all illnesses, but the sick are often beaten and chained for weeks or months. And there are few alternatives for patients with mental health problems.

Listen to the story here!

 

tramadol_togo

Tramadol Takes Root in Togo
Deutsche Welle/World Link

The US isn’t the only place grappling with an opioid crisis. In Togo and other West African countries, a cheap, addictive painkiller known as tramadol is also wreaking havoc. DW visits the capital, Lomé, to meet addicts who are struggling to kick the habit.

Listen to the radio piece here!

 

Audio-Reportage beim MIXER von VIERTAUSENDHERTZ

Lisdey Valerien ist Transfrau. Und sie ist Prostituierte in Bogotá, Kolumbiens Hauptstadt. Als Teenager musste sie nach Santa Fe fliehen. Wie für viele junge Trans, die von ihren Familien, dem Bürgerkrieg oder den Paramilitärs vertrieben wurden, war Bogotás Rotlichtviertel ihre erste Anlaufstelle. Viele Jahre arbeitete sie auf den Straßen von Santa Fe, buhlte um Freier, war Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt. In ihrer Reportage „Yo soy Lisdey!” erzählt die freie Journalistin Laura Salm-Reifferscheidt, wie Lisdey es geschafft hat, ihr Leben zu ändern.

Hier geht es zum ersten Teil der Reportage…

…und hier zum zweiten Teil von Yo soy Lisdey!

delhi_ragpicker

WorldLink at Deutsche Welle

The Bhalaswa dump is one of New Delhi’s largest landfills. Its towering piles of trash stretch on for 40 acres. Dozens of children work at the landfill, as so-called “ragpickers” – collecting anything that can be recycled, reused or sold to make a little extra money for their families. Laura Salm-Reifferscheidt went to meet some of them.

Listen to the story HERE!

Muellsammler in Delhi

Journal Panorama bei Ö1

Die Luftverschmutzung in Delhi hat eine neue Rekordhöhe erreicht. Schuld an der Smogbelastung ist neben dem Straßenverkehr und dem Abbrennen von Feldern rund um Delhi auch brennender Müll. Die Müllhalden der Stadt sind ebenso riesig wie problematisch. Fast die Hälfte des Abfalls, der ungetrennt auf den Halden landet, ist organischer Natur. Verrottet dieses Material, entsteht Methangas, das leicht Feuer fängt. Bei hohen Temperaturen kann es zu spontanen Explosionen kommen.
Einer dieser nie schlafenden Vulkane ist der Müllberg von Bhalaswa, im Norden Delhis. Die Müllsammler/innen – oft Kinder -, die auf dem Berg arbeiten und in seinem Schatten wohnen, sind am unmittelbarsten von der Verschmutzung betroffen.

Muellberg in Delhi

Audio-Doku beim MIXER vom Podcastlabel VIERTAUSENDHERTZ

Die drei Cousinen Anjum, Saruna und Jasmin gestalten ihr Leben mit dem unsortierten Abfall der indischen Hauptstadt Delhi. Ich habe die Mädchen begleitet und erzähle ihre bewegende Geschichte im MIXER des neuen Podcastlabels Viertausendhertz.

Hier geht es zu Teil I und zu Teil II von “Von da oben sieht man die ganze Welt”.

Viertausendhertz ist das erste deutsche Podcastlabel.
Hier geht es zu all den anderen großartigen Produktionen die dort so laufen!



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