Audio-Reportage beim MIXER von VIERTAUSENDHERTZ

Lisdey Valerien ist Transfrau. Und sie ist Prostituierte in Bogotá, Kolumbiens Hauptstadt. Als Teenager musste sie nach Santa Fe fliehen. Wie für viele junge Trans, die von ihren Familien, dem Bürgerkrieg oder den Paramilitärs vertrieben wurden, war Bogotás Rotlichtviertel ihre erste Anlaufstelle. Viele Jahre arbeitete sie auf den Straßen von Santa Fe, buhlte um Freier, war Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt. In ihrer Reportage „Yo soy Lisdey!” erzählt die freie Journalistin Laura Salm-Reifferscheidt, wie Lisdey es geschafft hat, ihr Leben zu ändern.

Hier geht es zum ersten Teil der Reportage…

…und hier zum zweiten Teil von Yo soy Lisdey!

delhi_ragpicker

WorldLink at Deutsche Welle

The Bhalaswa dump is one of New Delhi’s largest landfills. Its towering piles of trash stretch on for 40 acres. Dozens of children work at the landfill, as so-called “ragpickers” – collecting anything that can be recycled, reused or sold to make a little extra money for their families. Laura Salm-Reifferscheidt went to meet some of them.

Listen to the story HERE!

Muellsammler in Delhi

Journal Panorama bei Ö1

Die Luftverschmutzung in Delhi hat eine neue Rekordhöhe erreicht. Schuld an der Smogbelastung ist neben dem Straßenverkehr und dem Abbrennen von Feldern rund um Delhi auch brennender Müll. Die Müllhalden der Stadt sind ebenso riesig wie problematisch. Fast die Hälfte des Abfalls, der ungetrennt auf den Halden landet, ist organischer Natur. Verrottet dieses Material, entsteht Methangas, das leicht Feuer fängt. Bei hohen Temperaturen kann es zu spontanen Explosionen kommen.
Einer dieser nie schlafenden Vulkane ist der Müllberg von Bhalaswa, im Norden Delhis. Die Müllsammler/innen – oft Kinder -, die auf dem Berg arbeiten und in seinem Schatten wohnen, sind am unmittelbarsten von der Verschmutzung betroffen.

Muellberg in Delhi

Audio-Doku beim MIXER vom Podcastlabel VIERTAUSENDHERTZ

Die drei Cousinen Anjum, Saruna und Jasmin gestalten ihr Leben mit dem unsortierten Abfall der indischen Hauptstadt Delhi. Ich habe die Mädchen begleitet und erzähle ihre bewegende Geschichte im MIXER des neuen Podcastlabels Viertausendhertz.

Hier geht es zu Teil I und zu Teil II von “Von da oben sieht man die ganze Welt”.

Viertausendhertz ist das erste deutsche Podcastlabel.
Hier geht es zu all den anderen großartigen Produktionen die dort so laufen!

Mawah – When Ebola Came to Our Village

WEB DOCUMENTARY NOW ONLINE AT ARTE FUTURE

By looking at the events in a Liberian village the multimedia documentary Mawah – When Ebola Came to Our Village gives us an insight into how the virus could spread so rapidly in West Africa.

Check out the Web Doc in English: Mawah – When Ebola Came to Our Village

Die Web Doc auf deutsch ansehen: Mawah – Als Ebola in unser Dorf kam

Voir le film en francais : Mawah – Le jours où Ebola est arrivé dans notre village

We Want You To Live

 

Am 13. Oktober 2015 um 20 Uhr findet im Rahmen des World Health Summit ein Special Screening des Ebola-Dokumentarfilms WE WANT YOU TO LIVE im Kino International (Karl-Marx-Allee 33, Mitte) in Berlin statt. Das Screening ist in englischer Sprache.

 

Im Dokumentarfilm WE WANT YOU TO LIVE dokumentiert Carl Gierstorfer (Regie und Kamera) die tiefgreifenden gesellschaftlichen Folgen des Ebola-Ausbruchs in Liberia. Wie erleben Menschen eine Epidemie, die monatelang völlig außer Kontrolle war, das Gesundheitssystem des Landes zerstört und in den Städten und Dörfern Angst und Misstrauen sät? Über Wochen begleitete Carl Gierstorfer Helfer und Betroffene in Liberia. Sein Film zeigt den Kampf der Liberianer gegen Ebola, intim und unmittelbar, ganz auf die Emotionen der Charaktere fokussiert. Indem der Film konsequent Einzelschicksale zu einem Gesamtbild verknüpft, zeigt er, dass die Weltgemeinschaft noch lange mit den Folgen von Ebola zu kämpfen haben wird.  weiterlesen »

ETU Bong

Ö1 – Journal Panorama 

Vor einem Monat ist Liberia für Ebola-frei erklärt worden; anders als in den Nachbarländern Guinea und Sierra Leone gab es über 40 Tage lang keine Neuerkrankung. Doch das Elend ist damit nicht vorbei.

Mehr als 4.700 Menschen sind durch Ebola gestorben. Die Wirtschaft und das Gesundheitssystem sind während der Epidemie fast zum Erliegen gekommen; Routine-Impfungen gab es keine mehr. Nun sterben Menschen an Masern und Keuchhusten.

Nicht zu unterschätzen ist auch das Trauma, welches die Seuche hinterlassen hat. Der Verlust geliebter Menschen oder jener, die eine ganze Familie ernährt haben, Wut und Misstrauen denen gegenüber, die die Krankheit in ihre Gemeinden eingeschleppt haben, und die Hilflosigkeit den Kranken gegenüber haben bleibende Narben in der Psyche der Menschen hinterlassen.

Infos zum Nachhören hier: Liberia: Das Trauma nach Ebola

Border between Guinea and Liberia

World Link/ Deutsche Welle
Stopping Ebola at the Border

Liberia, once the country hardest-hit by the Ebola virus, is poised to be declared free of the disease. But with the epidemic still uncontained across the porous border in neighboring Guinea and Sierra Leone, health workers aren’t celebrating just yet.

Listen to the full report here!

Und eine ähnliche Geschichte gab es bei Deutschlandradio Kultur.

IMC Treatment Unit Bong

Deutsche Welle/World Link 
The man who brought Ebola to his village

News of a major breakthrough in the search for a vaccine has comes too late for the Liberian village of Taylor Ta. Ebola has already decimated the village community… and it was Stanley who brought it there…

Listen to the story here!

Ebola/Carl Gierstorfer

Deutschlandradio Kultur/Die Reportage 
Schlimmer als der Bürgerkrieg 

Ebola ist aus den Schlagzeilen verschwunden, aber die Krankheit wütet weiter in Westafrika. In Liberia sind Schulen und Universitäten geschlossen, die Studenten verdingen sich als Totengräber. Doch es gibt auch Hoffnung.

Und im Schweizer Radio SRF 2 Kultur ist eine kürzere Version der Reportage zu hören eingebettet in ein Gespräch mit Wissenschaftsredakteur Thomas Häusler.



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