{"id":331,"date":"2011-05-15T18:16:18","date_gmt":"2011-05-15T16:16:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.laurasalm.com\/?p=331"},"modified":"2017-02-23T19:07:41","modified_gmt":"2017-02-23T17:07:41","slug":"die-macht-der-frauen-im-grosen-basar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.laurasalm.com\/?p=331","title":{"rendered":"Die Macht der Frauen im Gro\u00dfen Basar"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-380\" title=\"Frau im Gro\u00dfen Basar von Istanbul\" src=\"https:\/\/www.laurasalm.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/Hande2.jpg\" alt=\"Frau im Gro\u00dfen Basar von Istanbul\" width=\"560\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/www.laurasalm.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/Hande2.jpg 560w, https:\/\/www.laurasalm.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/Hande2-300x113.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/p>\n<p>Frankfurter Allgemeine Zeitung<br \/>\n<strong>Die Macht der Frauen im Gro\u00dfen Basar<\/strong><\/p>\n<h4>\u00dcber Jahrhunderte waren H\u00e4ndlerinnen im Gro\u00dfen Basar von Istanbul ein Tabu. Doch die Zeiten \u00e4ndern sich &#8211; immer mehr Frauen dringen in die von M\u00e4nnern dominierte Welt vor.<\/h4>\n<p>Hinter den bunten Bauchtanzkost\u00fcmen, die den schmalen Eingang des Ladens fast verdecken, sitzt H\u00fclya Yasar und beugt sich \u00fcber ein Seidenbustier. Tausende von Menschen ziehen an ihr vorbei durch den Gro\u00dfen Basar von Istanbul, doch das st\u00f6rt sie nicht. Mit ruhiger Hand stickt sie goldene Pailletten auf, eine nach der anderen. &#8220;Ich f\u00fchre das Gesch\u00e4ft nun schon seit zwanzig Jahren&#8221;, sagt die vierundf\u00fcnfzig Jahre alte Dame. Sie l\u00e4chelt ein wenig traurig, denn damals starb ihr Mann. Pl\u00f6tzlich musste sie f\u00fcr sich und die beiden kleinen S\u00f6hne den Lebensunterhalt verdienen. Die junge Witwe \u00fcbernahm den Pfeifenladen ihres Mannes, entwarf dann Kleider f\u00fcr die Hennanacht vor der Hochzeit und n\u00e4ht nun Bauchtanzkost\u00fcme. Es war eine mutige Entscheidung: Damals wagte kaum eine Frau, in den von M\u00e4nnern dominierten Kapali \u00c7arsi, den gr\u00f6\u00dften \u00fcberdachten Basar der T\u00fcrkei, einzudringen. <!--more--><\/p>\n<p>Das hat sich bis heute kaum ge\u00e4ndert. Nur wenige Frauen leiten ein Gesch\u00e4ft in dem mehr als f\u00fcnfhundertf\u00fcnfzig Jahre alten Handelszentrum. Nur zweihundert weibliche Angestellte z\u00e4hlt der Basar, insgesamt f\u00fcnfundzwanzigtausend Menschen arbeiten dort. Anfangs sei es nicht einfach gewesen, denn Witwen werden in dieser traditionellen Welt als besonders hilflos angesehen. Doch das war auch ein Vorteil: &#8220;Meine Nachbarn haben mich immer unterst\u00fctzt und waren freundlich.&#8221;<\/p>\n<p><strong>H\u00e4ndchen f\u00fcr lange Preisverhandlungen<\/strong><\/p>\n<p>Dass nur so wenige Frauen im Basar arbeiten, hat f\u00fcr Hasan Firat, den Pr\u00e4sidenten der Vereinigung der Basarh\u00e4ndler, nichts mit Unterdr\u00fcckung zu tun: Die T\u00fcrkei sei ein modernes Land. Tats\u00e4chlich werden in vielen Banken und Unternehmen die F\u00fchrungspositionen von Frauen besetzt. Im vergangenen Jahr wurde wieder eine Frau zur Vorsitzenden von T\u00fcsiad gew\u00e4hlt, dem wichtigsten Unternehmerverband des Landes. Besucht man eines der neuen luxuri\u00f6sen Einkaufszentren in Istanbul, dann wird man dort \u00fcberwiegend von weiblichen Angestellten bedient. Doch der riesige Kapali \u00c7arsi, der sich mit mehr als sechzig Stra\u00dfen auf \u00fcber vierzigtausend Quadratmeter erstreckt und den bis zu f\u00fcnfhunderttausend Menschen pro Tag besuchen, ist eine Welt f\u00fcr sich. Hier muss man fr\u00fch die Hand unterm Stein haben, sagt ein t\u00fcrkisches Sprichwort. Die meisten Jungs sammeln schon mit sieben oder acht ihre ersten Erfahrungen als Laufburschen und arbeiten sich \u00fcber die Jahre hoch. Der Job ist hart, Eltern g\u00e4ben ihre kleinen T\u00f6chter deshalb nie in die Obhut eines Basarh\u00e4ndlers. Ist das M\u00e4dchen dann \u00e4lter, ist der Einstieg schwer: Der Basar ist das Zentrum des t\u00fcrkischen Gold- und Devisenhandels; fast ein Drittel der 3600 L\u00e4den verkauft Gold und Schmuck, f\u00fcnfhundert Gesch\u00e4fte handeln mit Teppichen. &#8220;Bei so wertvoller Ware vertrauen die H\u00e4ndler eher Gesellen, die von Kind an f\u00fcr sie arbeiten, als einer neuen Angestellten. Au\u00dferdem ist das Feilschen um den Preis nichts, das man von heut auf morgen lernt&#8221;, sagt Firat.<\/p>\n<p>Wie schwierig ein sp\u00e4ter Einstieg ist, hat die drei\u00dfig Jahre alte Sebnem G\u00fcnbatti erfahren. Seit vier Jahren arbeitet sie im Laden des Vaters: &#8220;Mir fehlt es noch an Erfahrung. Der Basar ist wie eine Universit\u00e4t. Mein Vater ist der beste Lehrer, den ich haben kann. Er arbeitet schon seit zweiundf\u00fcnfzig Jahren hier.&#8221; Eines hat sie schnell gelernt: Ein H\u00e4ndchen f\u00fcr lange Preisverhandlungen braucht man im Basar als Frau nicht: Die Touristen feilschen nur, wenn ein Mann sie bedient. Ihr gutes Englisch hat Sebnem in den Ferien in Oxford gelernt. Nach dem Studium begann sie eine Hotelkarriere. Doch ihr Gatte wollte nicht, dass sie in einem Hotel arbeitet. Sie gab den Job deshalb auf. &#8220;H\u00e4tte ich mich durchgesetzt, w\u00e4re ich jetzt vielleicht im Management&#8221;, sagt Sebnem G\u00fcnbatti. Sie ist mittlerweile geschieden. Und l\u00e4sst sich von M\u00e4nnern nichts mehr vorschreiben: &#8220;Als Frau ist es nicht einfach im Basar. Oft glotzen mich die Verk\u00e4ufer wie hungrige W\u00f6lfe an. Die meistens haben jedoch Angst vor mir. Sie wissen, dass ich schlagfertig auf Frechheiten reagiere.&#8221;<\/p>\n<p><strong>Bessere Atmosph\u00e4re im Basar<\/strong><\/p>\n<p>Auch Uzay Meri\u00e7, die fr\u00fcher das beliebte Caf\u00e9 Ay in der Takkeciler Stra\u00dfe im Herzen des Basars betrieb, brachte den M\u00e4nnern Manieren bei. Sie machte es sich zur Aufgabe, gutgl\u00e4ubige Touristen vor zu gesch\u00e4ftst\u00fcchtigen H\u00e4ndlern zu sch\u00fctzen. &#8220;Wenn ich sah, dass jemand versuchte, einen Kunden zu betr\u00fcgen, wurde ich w\u00fctend&#8221;, sagt sie. &#8220;Irgendwann h\u00f6rten sie damit auf.&#8221; \u00dcber die Jahre hat sie sich den Respekt der M\u00e4nner verdient. Sie kommt zwar nur noch selten in den Basar, denn sie lebt heute am Schwarzen Meer. Doch die Begr\u00fc\u00dfungen sind herzlich. Ihre alten Nachbarn umarmen sie. Neuigkeiten werden ausgetauscht. Nur in einer Hinsicht sind die H\u00e4ndler froh, dass Uzay nicht mehr im Basar arbeitet: Die Zeiten, in denen sie beim Backgammon-Spiel von einer Frau geschlagen wurden, sind vorbei.<\/p>\n<p>Die H\u00e4ndler haben l\u00e4ngst erkannt, wie wichtig es ist, mehr Verk\u00e4uferinnen im Basar zu haben. Der Juwelier Salim Aydogan heuerte vor elf Jahren eine Assistentin an. Es war eine Entscheidung, die er nie bereute. F\u00fcr sein gutes Verh\u00e4ltnis zu den Kunden sei sie unentbehrlich. Auch in den Augen von Burhan, dem Inhaber des Restaurants Havuzlu, brauchen die H\u00e4ndler weibliche Unterst\u00fctzung: Damit sie sich besser benehmen, damit die Atmosph\u00e4re im Basar freundlicher ist, damit die weibliche Kundschaft sich wohler f\u00fchlt.<\/p>\n<p><strong>Verkaufen ohne Kopftuch<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl der Basar bei vielen ausl\u00e4ndischen G\u00e4sten als Touristenfalle verschrien ist, scheint das Vertrauen gegen\u00fcber den H\u00e4ndlerinnen unbegrenzt. Uzay Meri\u00e7 erz\u00e4hlt von einem japanischen Paar, das einmal in ihrem Caf\u00e9 zu Gast war. &#8220;Sie tranken ihren Kaffee, zahlten und fragten mich dann, ob ich nicht auf ihr Baby aufpassen k\u00f6nnte, solange sie einkaufen. Sie haben mir vertraut, weil ich eine Frau unter so vielen M\u00e4nnern war.&#8221; Zusammen mit Nuran \u00c7am, der heutigen Besitzerin des Ay-Caf\u00e9s, sitzt sie an einem der kleinen Tische in dem Kaffeehaus. Es liegt in einer der belebtesten Stra\u00dfen des Basars. Nuran \u00c7am tr\u00e4gt ein eng anliegendes Top und eine elegante Hose. Uzay Meri\u00e7 hat zerrissene Jeans und Boots an. Die beiden Frauen sehen sich als ein Aush\u00e4ngeschild der modernen T\u00fcrkei. Die ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste sollen sehen, dass Frauen in der T\u00fcrkei frei sind und nicht unbedingt ein Kopftuch tragen. Dass sie T\u00fcrkinnen sind, k\u00f6nnen viele von ihnen kaum glauben &#8211; so gro\u00df sind die Vorurteile.<\/p>\n<p>Unter osmanischer Herrschaft war es undenkbar, dass Frauen im Basar arbeiten. Im Zeitalter von Byzanz hingegen verkauften noch H\u00e4ndlerinnen die Waren auf den M\u00e4rkten der Stadt. Doch nach der Eroberung durch die Osmanen galten dort islamische Gesetze &#8211; auch in dem Mitte des f\u00fcnfzehnten Jahrhunderts unter Sultan Mehmet II. gebauten Cevahir Bedesteni, dem heutigen Mittelpunkt des Basars. \u00dcber die Jahrhunderte wuchs der Markt immer weiter, neue Geb\u00e4ude, Stra\u00dfen und Gew\u00f6lbe kamen hinzu, bis der Kapali \u00c7arsi Ende des neunzehnten Jahrhunderts seine heutige Form angenommen hatte. Auch wenn es unter den Osmanen keine H\u00e4ndlerinnen gab, so war der Basar doch einer der wenigen Orte, an denen man die Zur\u00fcckgezogenheit der weiblichen Bev\u00f6lkerung nicht so ernst nahm. Manch eine Frau kaufte dort ein. Die Bauweise der Gesch\u00e4fte kam ihnen dabei zugute: Die L\u00e4den hatten weder Vorh\u00e4nge noch Glasvitrinen oder Schaufenster. Stoffe aus feinster Seide, in den sch\u00f6nsten Farben schimmernder Musselin und Samt wurden an Haken, in Regalen und Schr\u00e4nken an den W\u00e4nden ausgestellt. Die Kundinnen mussten sich so nicht in einen engen Laden quetschen, die Verhandlungen wurden im Offenen gef\u00fchrt. So kam niemand auf die Idee, einer Dame unmoralisches Verhalten vorzuwerfen. Als Atat\u00fcrk die moderne T\u00fcrkei gr\u00fcndete, wurde das Frauenwahlrecht eingef\u00fchrt. Seitdem gab es immer wieder Reformen, die, zumindest dem Gesetz nach, f\u00fcr mehr Geschlechtergleichheit sorgten. Dennoch beobachten viele einen gesellschaftlichen R\u00fcckschritt unter der derzeitigen Regierung Erdogan. &#8220;Es wird zu viel dar\u00fcber geredet, dass immer mehr Frauen ein Kopftuch tragen. Das gibt dem Thema eine Bedeutung, die wir nicht wollen&#8221;, sagt die Textilh\u00e4ndlerin Hande Ertas. Doch sie l\u00e4sst sich nicht davon beeindrucken. F\u00fcr Hande Ertas war es selbstverst\u00e4ndlich, dass sie nach ihrer Heirat ihren Familiennamen behielt und ein Gesch\u00e4ft im Basar f\u00fchrt. Ihr Mann sei anfangs etwas eifers\u00fcchtig gewesen: &#8220;Ich komme oft sp\u00e4t nach Hause und habe wenig Zeit f\u00fcr ihn. Aber damit muss er eben leben&#8221;, sagt sie selbstbewusst. Doch sie wei\u00df auch, dass sie sich der M\u00e4nnerdom\u00e4ne Basar anpassen muss. Minir\u00f6cke sind f\u00fcr die Siebenundzwanzigj\u00e4hrige deshalb tabu.<\/p>\n<p><strong>Weihnachtskarten an Kunden<\/strong><\/p>\n<p>Seit ihrer Kindheit ist der Kapali \u00c7arsi ihr Zuhause. Oft arbeitete sie in den Ferien f\u00fcr ihren Vater, der in f\u00fcnfter Generation Hamamtextilien im Basar verkauft. &#8220;Als ich als M\u00e4dchen bei ihm aushalf, sagten viele \u00e4ltere M\u00e4nner zu ihm, dass ich zu Hause bleiben soll&#8221;, erinnert sie sich. Das \u00e4nderte sich erst, als sie mit neunzehn Jahren ihren eigenen Laden er\u00f6ffnete: &#8220;Die M\u00e4nner haben Respekt davor, wenn eine Frau ihr eigenes Geld verdient.&#8221;<\/p>\n<p>Nicht nur die Gesellschaft des Basars hat sich \u00fcber die Jahrhunderte ver\u00e4ndert, sondern auch die Art des Gesch\u00e4ftemachens. Kundenbeziehungen werden per E-Mail, Telefon und Fax gepflegt. Manche H\u00e4ndler verschicken sogar Weihnachtskarten an die ausl\u00e4ndische Kundschaft. Das seien Dinge, die Frauen einfach besser k\u00f6nnten. Als Frau habe man eher einen Sinn f\u00fcr so etwas.<\/p>\n<p><strong>Verschworener Kreis der H\u00e4ndler<\/strong><\/p>\n<p>Hande Ertas ist stolz darauf, dass sie einmal die j\u00fcngste H\u00e4ndlerin im Basar gewesen ist. Diese Auszeichnung kommt jetzt der vierundzwanzig Jahre alten Sevil Ozcihan zu. Seit zwei Monaten arbeitet sie f\u00fcr einen Gro\u00dfh\u00e4ndler f\u00fcr osmanische Kost\u00fcme. Zuvor hatte sie keine Ber\u00fchrungspunkte mit dem Basar. Nur ihr Gro\u00dfvater erledigte dort manchmal seine Eink\u00e4ufe. Durch Zufall erfuhr sie von einem freien Job und bewarb sich. Ihre Eltern konnten das nicht verstehen, doch die Tochter setzte sich durch. &#8220;Mein Vater begleitete mich an meinem ersten Arbeitstag. Das war wie in der Grundschule&#8221;, sagt sie. Anfangs habe sie ein wenig Angst vor dieser M\u00e4nnerwelt gehabt. Aber bis jetzt hat sie nur gute Erfahrungen gemacht. Auch ihr Chef ist zufrieden. Seitdem die junge Frau f\u00fcr ihn arbeitet, ist der Laden ordentlicher &#8211; die weibliche Note ist unverkennbar.<\/p>\n<p>Sevil Ozcihan bewundert \u00e4ltere Kolleginnen wie H\u00fclya Yasar und Hande Ertas. Irgendwann m\u00f6chte auch sie auf so viele Jahre Erfahrung im Basar zur\u00fcckzublicken k\u00f6nnen und ein Teil des verschworenen Kreises der H\u00e4ndler sein. Das d\u00fcrfte nicht lange dauern. Denn in einem Punkt sind sich hier alle einig: Wer einmal die Luft des Basars geschnuppert hat, ist dem Ort verfallen.<\/p>\n<p>Jetzt auf Amazon bestellen: <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3850331970\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=laurasalm-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3850331970\">Die Basare Istanbuls: Mosaik einer sinnlichen Welt mit 30 Rezepten<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: none !important; margin: 0px !important;\" src=\"http:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=laurasalm-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3850331970\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" \/>!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurter Allgemeine Zeitung Die Macht der Frauen im Gro\u00dfen Basar \u00dcber Jahrhunderte waren H\u00e4ndlerinnen im Gro\u00dfen Basar von Istanbul ein Tabu. Doch die Zeiten \u00e4ndern sich &#8211; immer mehr Frauen dringen in die von M\u00e4nnern dominierte Welt vor. 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