tramadol_togo

The Lancet
published 19 May 2018

Away from the headlines, another opioid abuse crisis is hitting Africa. Experts express concern about the rise in non-medical use of the analgesic. Laura Salm-Reifferscheidt reports from Lomé.

It is not yet 10 AM and the sun is beating down on the corrugated iron roof of Lucien’s tiny repair shop in a sandy street of Lomé, the capital of Togo. The 28-year-old is busy fixing a motorbike for one of his customers. When he woke up this morning, he was too weak to fetch water for a shower. So Lucien took three tramadol capsules, a synthetic opioid painkiller. It has been his morning routine for the past 5 years…

To read the full story go to The Lancet!

 

Mawah – When Ebola Came to Our Village

WEB DOCUMENTARY NOW ONLINE AT ARTE FUTURE

By looking at the events in a Liberian village the multimedia documentary Mawah – When Ebola Came to Our Village gives us an insight into how the virus could spread so rapidly in West Africa.

Check out the Web Doc in English: Mawah – When Ebola Came to Our Village

Die Web Doc auf deutsch ansehen: Mawah – Als Ebola in unser Dorf kam

Voir le film en francais : Mawah – Le jours où Ebola est arrivé dans notre village

In der Juli/August 2014-Ausgabe von Photo International ist ein wunderschöne Fotostrecke von Ann-Christine Woehrls Langzeitprojekt IN/VISIBLE mit einem Text von Laura Salm-Reifferscheidt erschienen:

IN/VISIBLE bei Photo International

Die Reportage “Das Dorf der Hexen” von Laura Salm-Reifferscheidt (Text) und Ann-Christine Woehrl (Fotografie) ist gerade in der Juni 2014-Ausgabe der russischen und der italienischen Geo erschienen:

Das Dorf der Hexen bei Geo Russland und Italien

Indiens gekaufte Bräute

Wienerin, Dezember 2013 
Indiens gekaufte Bräute

Weil weibliche Föten vielfach abgetrieben werden, fehlt es vor allem im Nordwesten des Subkontinents an Mädchen im heiratsfähigen Alter. Immer mehr Männer “kaufen” sich daher eine Braut. Ein Report über trauernde Eltern und Frauen ohne Hoffnung.

Ein verblasstes Foto ist alles, was Hussain von seiner Tochter geblieben ist. In seiner zitternden Hand hält er ein kleines Bild, auf dem gerade noch die Umrisse eines Mädchens zu erkennen sind. Kraftlos hält er es seinen Besuchern entgegen. „Das ist unsere Tochter Jaida“, sagt er und sinkt wieder auf dem Stuhl zusammen, auf dem er vor der ärmlichen Bambushütte neben seiner Frau Saleha sitzt. Vor zwei Jahren verschwand ihre Tochter. Zeugen hatten die damals 15-Jährige noch nahe des namenlosen Weilers in Assam, im Nordosten Indiens, mit einem Fremden gesehen. Seither fehlt von ihr jede Spur. Die Eltern sind sich sicher: Jaida wurde entführt. Lesen Sie mehr: Indiens gekaufte Bräute

 

Ann-Christine Woehrl

BRIGITTE 12/2013

Der Glaube an Hexerei ist in Afrika weit verbreitet, sogar in wirtschaftlichen Boomländern wie Ghana. Die Opfer sind Frauen: Sie werden bedroht und verjagt. Zuflucht finden sie in den “Hexen-Dörfern” im Norden Ghanas.

Als das Dorf zu dem Schluss kam, dass Nlogi mit Hexenkräften ihren Neffen getötet habe, bewaffneten sich ihre Verwandten und Nachbarn mit Stöcken und Gummischläuchen. Sie umzingelten die alte Frau, schlugen hemmungslos auf sie ein; drohten ihr mit dem Tod, sollte sie nicht sofort verschwinden. Eine Hexe habe in ihrem Dorf nichts zu suchen. Und so verließ Nlogi ihr Zuhause, ihre sechs Kinder, ihren Mann, ihr Leben.

Zehn Jahre ist das her. Noch immer füllen sich ihre Augen mit Tränen, wenn sie über die Ereignisse spricht, die sie zu einer Verbannten, einer Aussätzigen gemacht haben. Sie sagt: „Ich wollte mich damals einfach nur umbringen.“

Lesen Sie den Rest des Artikels in der Brigitte!

Frauen in Dharavi

Spiegel Online
Gewalt gegen Frauen in Indien

Weibliche Föten werden in Indien zu Tausenden abgetrieben, Mädchen benachteiligt, Gewalt ist an der Tagesordnung. Im Slum Dharavi begehren die Frauen nun auf – gegen eine Unterdrückung, die so alltäglich war, dass sie kaum noch wahrgenommen wurde.

Noch etwas unbeholfen hält Selvi* ihr kleines Mädchen in ihren Armen. Sie zupft das wärmende Deckchen zurecht, streichelt vorsichtig über die dünnen Beinchen ihres Kindes. Nicht einmal einen Monat ist es alt und hat noch keinen Namen. Wenn es nach Selvis Mann ginge, gäbe es das Kind gar nicht. Denn das Letzte was der IT-Ingenieur aus Dharavi, dem Slum im Herzen Mumbais, wollte, war ein Mädchen. Da waren er und seine Mutter sich einig.

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Somba Benin

b.spirit Magazine (Brussels Airlines)
Architects of the Earth

The Batammariba tribe of Benin still live like their ancestors have done for centuries in mud fortresses built in harmony with nature. b.spirit uncovers some of the mystery associated with their way of life. Read the full article Architects of the Earth

 

Mexiko

Der Schweiß strömt hinunter, über das Gesicht, die geschlossenen Augen, den Hals, den ganzen Körper. Er dringt aus jeder Pore. Es herrscht Finsternis, durchbrochen nur von dem gelegentlichen Aufflackern von kleinen Glutflecken in den heißen Steinen. Immer wieder ertönt das Zischen der Steine, wenn sie mit Kräutersud bespritzt werden. Dampf steigt auf. Die nach Rosmarin und Eukalyptus duftende Luft ist so heiß, dass ich mich vor dem nächsten Atemzug scheue.

Wer sich einem Schwitzbad in einem mexikanischen Temazcal unterzieht, muss sich auf extreme Umstände einstellen. Fast eine Stunde lang wird der Körper in einer runden, niedrigen Hütte aus Stein oder Lehm, die wie ein Pizzaofen aussieht und je nach Größe zwischen zwei und 20 Leute fasst, extrem hohen Temperaturen ausgesetzt. „Das Temazcal fördert die Selbstheilungskräfte des Körpers. Das seelische Gleichgewicht wird wieder hergestellt“, erklärt der Heiler Navarro.

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Voodoo in Benin von Ann Christine Woehrl

Welt am Sonntag
Auf dem Voodoo-Weg

Fetische, Amulette, Opferrituale: Ein Besuch im westafrikanischen Benin, Heimat der magischen Naturreligion

Der Regen prasselt hinab, so als ob den Göttern eingefallen ist, dass sie den Menschen mal wieder etwas Wasser schicken sollten und mit himmlischem Übermaß das Versäumte nachholen. Die sonst so trockene rote Erde auf den Straßen von Porto Novo schwimmt davon. Der Himmel wird immer dunkler, der Regen noch heftiger.

Die Wolken werden sich jedoch bis zum nächsten Tag wieder verzogen haben, weiß Feliciteé, die Betreiberin der Pension “Da Silva” im Herzen der Hauptstadt der kleinen westafrikanischen Republik Benin. Der hiesige Regenmacher hat nämlich seine Hände im Spiel. Er hat einen guten Draht zu den Göttern und hat dafür gesorgt, dass es in nächster Zeit nur am Wochenende regnen wird. Denn an den Wochentagen müssen die Straßen Porto Novos neu geteert werden. Regen darf da die Arbeiter auf keinen Fall aufhalten. weiterlesen »



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